Verlag > Werkstattstechnik online > VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik
   

News

06.08.2014

Anforderungen an IT-Systeme bei der Lagerverwaltung

Neue VDI-Richtlinie beschreibt Aufgaben- und Leistungsbereiche

Die Aufgabe eines Warehouse-Management-Systems (WMS) besteht in der Führung und Optimierung innerbetrieblicher Lager- und Transportsysteme. Die aktuelle Richtlinie VDI 3601 beschreibt Aufgaben- und Leistungsbereiche, die prägend sind für die Bezeichnung eines IT (Informationstechnologie)-Systems als WMS. Sie definiert notwendige Begriffe und Abkürzungen, beschreibt das administrative sowie funktionale Umfeld und erläutert die üblichen Formen der Integration eines WMS in über- oder untergeordnete IT-Systeme. Damit gibt die Richtlinie eine klare Orientierung für die Kommu‧nikation zwischen Kunden und Lieferanten.

Als „Warehouse Management“ wird meist die Steuerung, Kontrolle und Optimierung von Lager- und Distributionssystemen mit einer Lagerverwaltung bezeichnet – mit umfangreichen Methoden und Mitteln zur Kontrolle der Systemzustände sowie einer Auswahl an Betriebs- und Optimierungsstrategien. Die VDI-Richtlinie schafft eine eindeutige Nomenklatur, auf die sich die Beteiligten innerhalb des Unternehmens, aber auch die Vertragspartner untereinander verständigen können. Durch die umfangreiche Auflistung der WMS-Funktionen dient die Richtlinie zudem als „Checkliste“, inwieweit alle Prozesse bei der Definition der WMS-Funktionen berücksichtigt wurden.

Die VDI-Richtlinie 3601 „Warehouse-‧Management-Systeme“ kann als Entwurf in deutsch / englischer Sprache zum Preis von 73,30 Euro beim Beuth-Verlag (Tel. 030 / 2601-2260) bestellt werden. Herausgeber ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Die Einspruchsfrist endet am 31.08. 2014. Einsprüche sind online möglich unter www.vdi.de/einspruchsportal.

Weitere Informationen gibt es darüber hinaus unter www.vdi.de/3601 sowie www.beuth.de.



IMPRESSUM  |  © SPRINGER-VDI-VERLAG 2017
Login für registrierte Benutzer

Sind Sie neu hier?